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Molekularbiologie

Die Molekularbiologie bedient sich des Erbgutes eines Organismus, um Krankheiten zu diagnostizieren. Im Falle einer Infektionskrankheit wird die DNA oder RNA eines Erregers nachgewiesen; bei anderen Erkrankungen werden Mutationen im Erbgut des Patienten analysiert. Um die Nachweisempfindlichkeit zu steigern, wird das Erbgut in der Regel vermehrt. Ein dazu häufig verwendetes und sehr empfindliches Verfahren ist die PCR (Polymerasekettenreaktion).

Durch die hohe Empfindlichkeit ist die PCR anfällig gegenüber Kontaminationen. Für die molekularbiologische Diagnostik verwenden wir deshalb in der Regel gesondertes Material (zusätzliches Blutröhrchen oder zusätzlicher Abstrichtupfer), welches außchließlich dieser Untersuchung dient.